Sprachkrise

Ich muss gaanz dringend RICHTIG Spanisch lernen! Das hab ich letztes Wochenende wieder festgestellt.

12038059_10153664256475561_1093207030406064535_nDa hab ich mit Freunden erst das gute Wetter ausgenutzt und eine Tretbootstour auf dem Rio Tormes gemacht und danach haben wir bei mir gekocht.Es gab Blätterteigröllchen mit Fisch, Salat und Gemüse mit einer Pfeffersoße. Die wollte allerdings auch nach (oder vielleicht wegen?) haufenweise Improvisation nicht wirklich was werden und am Ende haben wir beschlossen, dass wir entweder Mehl oder Butter brauchen, um sie noch zu retten – beides Sachen, die wir natürlich nicht da hatten. Und weil es um einiges einfacher ist, sich Mehl bei Nachbarn zu leihen, als Butter, sind Myrthe und ich dann – mit einer Tasse und einem Handy bewaffnet – losgezogen, haben an der Tür gegenüber geklingelt und ohne groß nachzudenken nach dem gefragt, was uns Google-Übersetzer für Mehl verkauft hat – „comida“. Nachdem uns weder die Frau noch ihr ca. 20-jähriger Sohn mit einem Hauch Englischkenntnissen verstanden hat, haben wir versucht, Mehl zu umschreiben: „the white thing you need for cooking / blanco, por cocinar…?“.
Zu guter Letzt kamen die beiden dann mit einer halben Dose Butter. Naja, das war zwar nicht das, wonach wir gefragt haben, aber zum Kochen in dem Fall eigentlich noch besser als Mehl.
Zurück in der eigenen Küche haben wir dann festgestellt, dass wir in Google statt „Mehl“ „Mahl“ eingegeben haben – und dann mit einer Tasse in der Hand völlig überzeugt um eine Mahlzeit gebeten haben! Was die sich wohl gedacht haben…
Die Soße war dann aber ein voller Erfolg, eigentlich das Beste an dem ganzen Essen, was wahrscheinlich auch daran lag, dass sie so hart „erkämpft“ war. Aber falls ich in nächster Zeit mal einen Kuchen oder sowas backen sollte, geh ich auf jeden Fall rüber und bring der Familie ein Stück vorbei – nicht dass die am Ende wirklich denken, dass ihre Nachbarn nichts zu essen haben! 😉
DSCF3784

Advertisements

Chocolate

Ok, die zweite Woche ging irgendwie um einiges schneller vorbei als die erste – es war doch gerade erst Wochenende! Der Abschluss heute war aber schön, wir haben den „5-Cent-für-jede-andere-Sprache-als-Spanisch-Briefumschlag“ geplündert (es waren irgendwas um die 3,50 €) und von dem Geld Schokolade gekauft – eine sehr sinnvolle Investition! 😉

Unser A1-Kurs hatte Anfang der Woche übrigens ein „Update“ – wir haben Klassenzimmer gewechselt 😉 . Von einem kleinen, relativ engen Raum mit Minifenster und Kreidetafel in ein größeres mit Balkon und „Hightech-Tafel“, also die Variante mit Touchscreen. Salva und Marién sind damit zwar teilweise überfordert, z.B. wenn nach einer falschen Bewegung dann plötzlich das ganze Tafelbild weg ist, aber für uns ist das immer umso witziger zum Zuschauen 😀 .

DSCF3719

Ab nächster Woche sind wir wahrscheinlich auch nur noch 5, weil die Norweger wieder nach Hause fliegen und Carmen uns durch Extrastunden irgendwie alle total überflügelt hat und deshalb in einen anderen Kurs wechselt.
Im Unterricht komm ich eigentlich wirklich gut mit, das Problem ist nur, dass wir außerhalb der Schule eigentlich alle Englisch sprechen – wir können uns aber auch schlecht immer nur erzählen, woher wir kommen, wie viel Uhr es gerade ist und wie viele Supermärkte und Parks es in unseren Vierteln gibt. Naja, immerhin fang ich dadurch langsam an, in einer Fremdsprache zu denken, das ist besser als nichts, auch wenn es eigentlich die Falsche ist 😉 .
Fortschritte mach ich aber trotzdem, das merk ich besonders, wenn ich an der Ampel stehe und den Leuten um mich herum zuhöre oder im Supermarkt bezahlen muss (das geht mittlerweile sogar ohne einen Blick auf die Kassenanzeige) 🙂 . Am besten ist es aber, wenn die Bedienungen im Café von Don Quijote genau die gleichen Wörter benutzen, wie im Schulbuch und man dann mit den frisch gelernten Floskeln antworten kann, und wenn sie noch so kurz sind! („Algo más?“ – „Nada más!“)

DSCF3702

Als Letztes noch ein Foto von meinem Kurs so, wie er die letzten 2 Wochen war.
Von links nach rechts sind das: Leon aus den Niederlanden , Carmen aus der Schweiz/Singapur,  Jan und Reidun aus Norwegen, Paul aus Deutschland, Myrthe, auch aus den Niederlanden und Tim und ich, beide aus Deutschland 😉

Musikkultur

Heute war ich zum ersten Mal in der sogenannten Cultural Lesson, einer Stunde, die für alle Sprachschüler als Ergänzung zum Unterricht angeboten wird und in der jeden Tag ein anderes Thema behandelt wird. Gestern ging es soweit ich weiß um Sprachen in Spanien und jeden Dienstag ist eine Runde cantar, also Singen dran. Klang eigentlich gar nicht so schlecht, deswegen hab ich das mal ausprobiert…

DSCF3700

Naja, so sah das dann aus – alle in meinem Alter haben sich wohlweislich in die letzte Reihe verzogen, ich glaub den meisten hat’s auch nicht so gefallen und wirklich mitgekommen bin ich auch nicht, weder bei den Erklärungen noch bei den Volksliedern, zu denen es teilweise nicht mal Noten, sondern nur den Text gab. Der „Gesangslehrer“ war aber extrem motiviert und hat am laufenden Band Witze gerissen – zumindest nehm ich das an, weil die ersten Reihen in regelmäßigen Abständen in Gelächter ausgebrochen sind.
War aber trotzdem irgendwie lustig, diese Sprache auch mal gesungen wahrzunehmen und sich über jedes einzelne Wort zu freuen, das man versteht 😉 . Insgesamt hat mich das Ganze ein bisschen an die ganzen lateinischen Lieder erinnert, die ich in anderen Chören schon hatte, also Singen ohne den eigentlichen Inhalt zu verstehen.
Fast ganz am Ende kam dann ein Lied, das ich sogar kannte und mit früher verbinde, das hat die Stunde für mich dann irgendwie gerettet. Der Refrain bestand eigentlich nur aus „Parapapas“ und „Peros“, was allen meinen Freunden, die mal im Unterstufenchor waren, vielleicht was sagt 🙂 .
Ob ich das nochmal mache, weiß ich nicht, aber so zum Ausprobieren war‘s auf alle Fälle nicht schlecht.

Jetzt hör ich wieder Musik, allerdings nicht live wie vorher, sondern die von meinem Nachbar aus der Wohnung gegenüber und nachher geh ich noch weg und arbeite mich durch die spanischen Charts – die gefallen mir von allen immer noch am besten 😀 .

El fin de semana

So gerne ich hier auch in die Schule gehe – Wochenende ist trotzdem was Tolles! Ich bin zum ersten Mal seit fast 3 Wochen ohne Wecker aufgestanden und hab am Freitag zum ersten Mal Zeit gefunden, den Park, der sich laut Stadtplan nur eine Straße von meiner Wohnung befindet, anzuschauen. „El parque de los Jesuitas“ heißt der und ist wirklich schön. Und am Wochenende treffen sich dort Menschen aus allen Altersklassen, von Kindern, die Fußball spielen über Jugendliche, die picknicken oder im Gras gitarrespielend zusammensitzen bis hin zu alten Ehepaaren, die auf Bänken sitzen und auf ein einfaches „Hola“ zu strahlen beginnen. Jep, dieser Ort hat gute Chancen auf einen Status als neuer Lieblingsplatz in dieser Stadt 🙂 . Deswegen war ich die 2 Tage danach auch gleich nochmal da, einmal zum Mittagessen mit ein paar Leuten aus unserer SALAMANCA-Whatsappgruppe (ein sehr kreativer Name, ich weiß), und einmal zum Lernen. So komisch das auch klingt aber sogar das macht hier nach 4 Monaten Denkpause wieder Spaß!
Auf dem Rückweg habe ich dann festgestellt, dass ich meinen Schlüssel vergessen habe (meine Familie verdreht an dieser Stelle wahrscheinlich grinsend die Augen) und damit nicht in unsere Wohnung im dritten Stock kann. Auf das Klingeln hat niemand reagiert, deswegen blieb mir außer einer Runde vor der Tür warten eigentlich nicht viel übrig. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass meine Mitbewohnerin genau so selten zu Hause ist wie ich, so gesehen hätte ich noch Stunden vor der Tür verbringen können, wenn nicht nach einiger Zeit ein Ehepaar, das ebenfalls in diesem Haus wohnt, vorbeigekommen wäre und mich reingelassen hätte. So konnte ich mich zumindest vor unsere Wohnungstür setzen, wo der WLAN-Empfang noch soweit ausreicht, dass man Mails und alles andere durchschauen kann. Aus Spaß hab ich immer mal wieder auf unsere Klingel über meinem Kopf gedrückt, obwohl ja eigentlich schon klar war, dass niemand zu Hause ist.
Als die Tür nach ca. 5 Minuten doch aufging, war ich dann zugegeben doch ein bisschen erstaunt. Die asiatisch aussehende junge Frau, die mir gegenüberstand, glaub ich auch. Ihren Namen konnte ich mir leider nicht merken (irgendwas Einsilbiges mit CH), aber dass sie aus Korea kommt und für drei Wochen bleibt, habe ich verstanden. Allerdings ist sie nicht wie Doris und ich über die Sprachschule Don Quijote hier, sondern über eine andere Organisation, die aber auch Spanischkurse anbietet. Wahrscheinlich hat sie das ganze erst für einen Klingelstreich gehalten und deswegen nicht aufgemacht. Tjaja, diese Wohnung ist wirklich immer wieder für Überraschungen zu haben. 😀DSCF3644

Back to school…

Total komisch, dass noch nicht mal eine Woche vergangen ist, irgendwie fühlt es sich schon total selbstverständlich an, hier zu sein und jeden Morgen zur Schule zu rennen. Gut, dass unserer Lehrer auch meistens zu spät kommt 😉 .
Vom Ablauf her ist die Sprachschule relativ gut mit der Oberstufe einer normalen Schule vergleichbar, wir haben eine Tafel und ein Buch mit Texten, Übungen und viielen Bildern, das wir nach und nach durcharbeiten und jeder schreibt das mit, was er für nötig hält. Nach 2 Stunden ist Lehrerwechsel und eine Pause, die wir meistens tapasessend in dem Café nebenan, das auch zu Don Quijote gehört, verbringen.
Der große Unterschied ist das „Klassenklima“. Zu Allererst sitzen wir nicht zu dreißigst, sondern nur zu acht an einem Tisch, dadurch kennt man sich untereinander verhältnismäßig gut und bekommt auch vom Lehrer mehr Aufmerksamkeit, wird also ziemlich individuell gefördert. Außerdem müssen wir keinen Lehrplan schaffen oder sonst irgendeine Regelung einhalten, wodurch die Lehrer um einiges entspannter sind und man auch mal 10 Minuten damit verbringen kann, mit Händen und Füßen (und meistens auch Google-Übersetzer) ein Spiel zu erklären, das man am Tag davor gespielt hat. Am wichtigsten ist aber, dass jeder freiwillig hier ist, dementsprechend existiert die sonst typische Null-Bock-Haltung einfach gar nicht und jeder passt – soweit es je nach Tagesform geht – auf bzw. macht mit. Unsere beiden Lehrer sprechen ausschließlich Spanisch und geben sich die allergrößte Mühe, uns das Selbe anzugewöhnen, auch wenn der Sachverhalt noch so schwierig ist. Diese Bemühungen waren bisher allerdings nicht wirklich von Erfolg gekrönt, bis unsere zweite Lehrerin gestern so „genervt“ war, dass sie kurzerhand einen provisorischen Briefumschlag gebastelt hat, in den für jedes nichtspanische Wort 5 Cent gezahlt werden müssen. Einer von uns hat gleich mal vorsorglich 2 Euro hineingeworfen 😉 .

Meiner Hand geht es mittlerweile eigentlich wieder ganz gut, die dunklen Flecken auf den Fingern bleiben wohl noch ein bisschen länger, wahrscheinlich auch in Form von einer Narbe, aber zumindest haben sich die Blasen auch ohne den Berg an Medikamenten, den mir das Krankenhaus verschrieben hat, nicht entzündet. Und seit ein Mexikaner dem tagelangen spanischen Rumstammeln gestern Abend ein Ende gesetzt und mir den Satz „Me cayo aceite en la mano“ (Ich habe mir Öl über die Hand geschüttet – oder so ähnlich) beigebracht hat, kann ich den Grund für meinen Verband sogar auf Spanisch erklären 🙂 .

An alle Münchner ganz viel Spaß in den nächsten Wochen, ihr wisst es hoffentlich zu schätzen, dass ihr die Wiesn praktisch vor der Haustür habt, der Deutsche aus Hannover aus meinem Kurs fliegt dafür extra übers Wochenende nach München 😉 .

2015.09

Chaosqueen

Heute Morgen wurde ich von unserer Türklingel geweckt. Meine erste Theorie war, dass ein paar Freunde von Doris, meiner Mitbewohnerin, vorbeigekommen waren. Den Gedanken hab ich aber relativ schnell wieder verworfen, weil sich die Stimmen im Flur dann doch einen Tick zu spanisch angehört haben und die Sprachschüler hier unter sich entweder ihre jeweilige Muttersprache oder Englisch sprechen. Theorie Nummer zwei hat die beiden Frauen, die ich nach dem Aufstehen dann nicht nur gehört, sondern auch gesehen habe, für neue Mitbewohner gehalten, die das leere Doppelzimmer der Wohnung beziehen wollten. Nach dem typischen „Hola, qué tal?“ hat sich diese Variante genau so lange gehalten, bis die beiden angefangen haben zu putzen. Jep, wir haben also eine Putzfrau – oder eigentlich sogar zwei!
Kurz nach dieser erfreulichen Feststellung hab ich gefrühstückt (oder mittaggegessen, je nachdem wie man das um halb 1 nennen will), dann die Zeit total vergessen und mich auf dem Weg zur Sprachschule auch noch bei dem Versuch, eine Abkürzung zu nehmen, verlaufen. Dass ich insgesamt trotzdem nur vier Minuten zu spät war, ist eigentlich eine Meisterleistung 😉 .

Nach der Schule hat mich eine Niederländerin aus meinem Kurs in ihre WG zum Kochen eingeladen und auf dem Weg zum Supermarkt haben wir spontan noch den Münchner, der ebenfalls in den selben Unterricht geht, mitgenommen.
Letztendlich haben wir dann zu neunt gegessen, weil die drei anderen Bewohner der WG auch noch Freunde mitgebracht hatten und so haben wir gerade so alle an den Tisch gepasst, der glaube ich eigentlich für maximal sechs Leute konzipiert ist 😀 . Das Besteck hat nicht für alle gereicht, aber nachdem es Hamburger mit Pommes gab, war das kein so großes Problem.
Natürlich musste ich, kurz bevor wir fertig waren, die Pfanne beim Fleischwenden vom Gasherd schubsen und mir dabei eine Ladung heißes Öl über die Hand schütten. Nach 5 Minuten Kühlen und ging es mir aber eigentlich ganz gut und wir konnten – Kühlpack sei Dank – trotzdem alle zusammen essen. Als meine Finger aber anschließend beschlossen, anzuschwellen und Blasen zu werfen, und ich nicht mehr wirklich vom Wasserhahn wegkonnte, haben mich die 2 aus meinem Kurs um elf Uhr noch ins Krankenhaus 2 Straßen weiter geschleift. Dort gab es erst ewig Diskussionen, weil ich meine Krankenkarte in meiner eigenen WG hatte, aber irgendwann haben wir uns dann darauf geeinigt, dass ich die morgen einfach nachreiche. Nach einiger Zeit in einer Art Wartehalle hat dann eine Frau einfach „Anne“ gerufen und ich war dran.
Dass man als Arzt im Krankenhaus Englisch spricht, wird natürlich total überbewertet. Und natürlich umfasst unser Spanischwortschatz nach drei Tagen keine wirklich brauchbaren Wörter, wie „kochen“ oder „verbrennen“. Und aus welcher Stadt ich komme und was meine Eltern von Beruf machen, interessiert die dort auch herzlich wenig.
Um es zusammen zu fassen: Ohne das Handy von der Niederländerin wäre ich wahrscheinlich ziemlich aufgeschmissen gewesen – hierbei ein Hoch auf Google Übersetzer! Am Ende wurde meine linke Hand in 3 Schichten Verband gewickelt, eine davon mit einer sehr wirksamen, schmerzlindernden Paste, und der Arzt hat versucht, mir zu erklären, was ich sonst noch alles machen sollte. Wirklich verstanden hab ich allerdings nur, dass er Hamburger  persönlich nicht gut findet und lieber Schinken isst ^^.
Auch wenn die Situation eigentlich gar nicht lustig war, sind wir letztendlich lachend aus diesem 150% spanisch-sprachigen Krankenhaus rausgegangen, und auch ein bisschen stolz, weil am Ende doch noch alles geklappt hat.
Fazit: Nie ohne Krankenkarte das Haus verlassen! Und nächstes Mal kümmere ich mich um den Salat 😉

DSCF3627

1. Schultag

DSCF3589

Bei mir hat die Schule wie gesagt schon heute begonnen – und zwar pünktlich um 8:00 Uhr mit einem Sprachkenntnis-Einstufungstest, deswegen war heute wieder früh aufstehen angesagt. Nach einem (sehr) kurzen Gespräch mit einer Lehrerin, wurde ich dann relativ schnell mit 5 anderen in den A1, also Anfängerkurs, gesteckt. Natürlich haben wir, typisch Jugend von heute, zu allererst Nummern ausgetauscht und eine WhatsApp-Gruppe erstellt.
Danach haben alle „Neuzugänge“ dieser Woche (darunter übrigens erstaunlich viele Erwachsene und auch einige Rentner, die hier bis zu 3 Wochen Sprachferien verbringen) eine Stadtführung auf Spanisch bekommen. Am Anfang hat es die Holländerin von gestern, die diese Sprache schon einen Monat in Barcelona gelernt hat, noch mit Übersetzen versucht, aber am Ende haben wir uns nur noch die vielen Häuser und Kirchen angeschaut, die auch ohne Erklärung wunderschön aussehen 😉 .
Unser Kurs findet immer zwischen 13:00 und 17:00 Uhr statt. Ob ich das gut finde, weiß ich noch nicht, aber so hatten wir nach dem Rundgang auf alle Fälle noch Zeit, um in eine von den unzähligen Tapasbars zu gehen und da Mittag zu essen.
Zurück in der Sprachschule haben wir dann unsere Lehrer – Salva(dor) und Marién – und uns selber kennengelernt und am Ende war jeder Vor- und Nachname ausgiebig buchstabiert und jedes Herkunftsland mehrfach genannt worden – Heimatstadt inklusive. In meinem Kurs sind außer mir noch zwei Niederländer, eine Schweizerin, ein Ehepaar aus Oslo und zwei Deutsche, einer davon kommt sogar aus München.
Am Abend waren wir wieder zusammen in der Innenstadt, in der zurzeit irgendeine Konzertaktion läuft und die deswegen mit haufenweise Essensständen gefüllt ist. Die Band heute muss wohl  ziemlich bekannt gewesen sein, denn die Menge um uns herum war nicht nur von dem hautenge-Hosen-und-gesichtsversteckende-Bärte-Style total begeistert, sondern konnte auch noch sämtliche Texte in- und auswendig mitschmettern. Die Stimmung war folglich ziemlich genial :D.
Morgen geht es dann erst um eins los, deswegen kann ich mal wieder eine Runde ausschlafen – auch wenn mir die Vormittagsschulvariante eigentlich besser gefallen hätte, zum abends weggehen ist mein jetziger „Stundenplan“ auf jeden Fall bestens geeignet!